New York (BoerseGo.de) – Die US-Rohölsorte WTI (West Texas Intermediate) ist am Donnerstag an der New York Mercantile Exchange um 0,51 US-Dollar auf 102,31 US-Dollar pro Barrel gestiegen. Die europäische Sorte Brent legte an der ICE Futures in London um 1,18 US-Dollar auf 120,11 US-Dollar je Barrel zu.
Der Spread zwischen den beiden Ölsorten belief sich damit auf fast 18 US-Dollar pro Barrel. Damit war die Preisdifferenz fast doppelt so hoch wie zu Jahresbeginn. Der Rekordspread lag im August 2011 bei rund 26,00 US-Dollar pro Barrel.
Händler führten die kalten Temperaturen in Europa und die Iran-Krise als Grund für den Aufpreis der europäischen Sorte an. Der Iran hat die Öllieferungen an die Niederlande, Griechenland, Portugal, Italien, Frankreich und Spanien als Reaktion auf das EU-Ölembargo eingestellt.
"Der Trend beim Rohöl ist aufwärts gerichtet und der Markt hat seinen Hochpunkt noch nicht erreicht“, zitierte MarketWatch Tom Bentz, Geschäftsführer bei der BNP Paribas in New York.




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