New York (BoerseGo.de) - Die Wirtschaft der USA vergleicht der renommierte New Yorker Wirtschaftsprofessor und richtige Prophezeier der Finanzkrise Nouriel Roubini mit einem fiskalischen Zugswrack. Das Land drohe in eine Periode der Stagnation hineinzufallen. Eine solche Periode zeichne sich durch geringes Wirtschaftswachstum, hohe Arbeitslosigkeit und Deflationsdruck aus. Eine Fortsetzung der voraussichtlich in der kommenden Woche von der Federal Reserve zur Veröffentlichung anstehenden quantitativen Geldlockerung werde nur zu geringen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum 2011 führen. Zur Vermeidung eines Rückfalls in die Rezession sei daher die Haushaltspolitik zum Handeln gefordert. Die USA bleibe im Bereich des Haushalts auf einem nicht aufrecht zu erhaltenden Kurs. Durch die kommenden Dienstag stattfindende Kongresswahl werde eine Steuerreform praktisch aus dem Programm genommen. Er sieht zudem die Gefahr, dass ein Teil der fiskalischen Seite einbricht. Daraus könne ein Überschlagen der Schuldenkrise in großen amerikanischen Bundesstaaten resultieren. Die schlimmsten Ausmaße im Rahmen des sich abzeichnenden fiskalischen Zugswracks dürften durch das Handeln der Federal Reserve vermieden werden. Es gebe aber das Risiko einer Japan ähnlichen Stagnation, innerhalb dessen das Wirtschaftswachstum nur im spärlich positiven Bereich liegt und Deflationsdruck sowie hohe Arbeitslosigkeit voranschreiten, führte Roubini im Rahmen eines Kommentars in der “Financiao Times” weiter aus.
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