New York (BoerseGo.de) – Der weltweit zweitgrößte Anbieter von Kreuzfahrten Royal Caribbean hat im ersten Quartal beim Gewinn und Umsatz die Analystenschätzungen überbieten können. Aufgrund des Unfalls der „Concordia" senkte der Konzern den Gewinnausblick. Die "Costa Concordia" des Konkurrenten Carnival war im Januar vor einer italienischen Insel auf einen Felsen gelaufen, woraufhin über 30 Menschen ums Leben kamen. Mittelfristig rechnet Royal Caribbean aber wieder mit einer stärkeren Nachfrage.
Der Umsatz verbesserte sich im ersten Quartal auf 1,83 Milliarden US-Dollar (Konsens: 1,80 Milliarden US-Dollar), im Vergleich zu 1,7 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2011. Der Gewinn betrug 47,0 Millionen US-Dollar oder 0,21 US-Dollar pro Aktie (Konsens: 0,15 US-Dollar je Anteilsschein), gegenüber 78,4 Millionen US-Dollar oder 0,36 US-Dollar pro Aktie im Jahr 2011.
Die Gewinnprognose für das zweite Quartal wurde auf -0,05 bis 0,05 US-Dollar je Aktie gesenkt. Der Konsens lag bisher bei 0,19 US-Dollar. Die Gewinnerwartung für das Geschäftsjahr 2012 wurde von 1,90 bis 2,30 US-Dollar auf 1,80 bis 2,10 US-Dollar reduziert.



