• STADA Arzneimittel: Staatsschuldenkrise bleibt Risikofaktor

    Dienstag 31.01.2012, 15:55 Uhr
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    München (BoerseGo.de) - Die Analysten der WGZ Bank stufen die Aktie von STADA Arzneimittel weiterhin mit "Halten" ein, erhöhen jedoch ihr Kursziel von 22,00 Euro auf 24,00 Euro. Das Unternehmen hat gerade mitgeteilt, dass Markenprodukt-Portfolio der Grünenthal GmbH auch für die zur EU gehörenden Märkte Mitteleuropas zu übernehmen. Lange hat es danach ausgehen, dass die Kartellbehörden der Transaktion ihr Einverständnis verweigern, STADA hatte bereits von seinem vertraglichen Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht. Infolge des größeren Portfolioumfangs haben die Analysten ihre Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2012 von 2,15 Euro auf 2,30 Euro je Aktie angehoben.

    Die negative Marktreaktion führen die Finanzexperten darauf zurück, dass Investoren nach den Rückschlägen in Serbien gegen ein größeres Engagement in Europa infolge der Staatsschuldenkrise sind. Obwohl das Management die Ziele für das Geschäftsjahr 2011 bestätigt und versichert hat, dass beim Umsatz nichts von der Krise zu spüren sei, dürften nach Ansicht der Analysten die Risiken im Falle einer sich verschärfenden Staatsschuldenkrise nicht unterschätzt werden.

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