Sanochemia-Tochter ist zahlungsunfähig
Damit zieht Sanochemia nach eigener Einschätzung endgültig einen Schlussstrich unter die "erfolglose Beteiligung". Durch den Konkurs der AlcaSynn sollen keine weiteren finanziellen Belastungen für Sanochemia entstehen, da die Beteiligung bereits vorsorglich in der Bilanz 2008/09 vollständig abgeschrieben wurde. Monatliche Zahlungen und Forschungszuschüsse sowie personeller Einsatz für die Tochter fallen nun weg. Die freigewordenen Ressourcen will Sanochemia nutzen, um rasch und verstärkt die weitere Entwicklung von PVP-Hyperizin voranzutreiben.
Zwischen Sanochemia und den Altgesellschaftern von AlcaSynn läuft noch ein Gerichtsverfahren, in dem nach Angaben von Sanochemia die Frage zu klären ist, ob vor Erwerb der Beteiligung während der Due Dilligence durch Unterdrückung von vorliegenden Studienergebnissen eine arglistige Täuschung durch die damals Verantwortlichen vorlag und ob daraus rechtliche Ansprüche abzuleiten sind.



