Rueil-Malmaison (BoerseGo.de) – Der französische Elektronikkonzern Schneider Electric erwartet angesichts des schwachen Wachstums im Vorjahr auch in diesem Jahr allenfalls ein leichtes Wachstum. Das erste Halbjahr sowie die Entwicklung des Geschäfts in Westeuropa sieht der Siemens-Konkurrent skeptisch. In den Schwellenländern wolle man dagegen weiter wachsen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Insgesamt soll der Umsatz 2012 stagnieren oder leicht ansteigen. Die Kosten sollen bis 2014 um 1,1 Milliarden Euro gedrückt werden.
2011 ging der Umsatz ohne Zukäufe um 8,3 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro zurück. Das Gesamt-EBITDA kletterte unterdessen jedoch um 14 Prozent auf 3,12 Milliarden Euro. Dabei gelang es Schneider die gestiegenen Rohstoffpreise mit Preiserhöhungen auf seine Produkte etwas abzufangen. Zudem profitierte der Konzern auch von verbesserten Produkten sowie günstigeren Einkaufskonditionen. Netto verdiente Schneider mit 1,8 Milliarden Euro 6 Prozent mehr als 2010 und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Die Dividende soll angesichts der Gewinnsteigerung um 10 Cent auf 1,70 Euro je Anteilsschein angehoben werden.



