Wenn derzeit irgendetwas sicher ist an den Börsen, dann die Gewissheit, dass die Schwankungen weitergehen. Das zeigte sich auch in den vergangenen beiden Wochen, als es nach einem mehrtägigen starken Anstieg im Zuge positiver Quartalszahlen aus den USA wieder steil nach unten ging, als die Schuldenproblematik insbesondere in Spanien wieder massiv in den Vordergrund rückte. Der „Scoach.Blog“ vergleicht das Auf-und-Ab schon mit einem „Waldbrand im Dürresommer“, bei dem die Flammen auch immer wieder neu entfacht werden. Charttechniker registrieren dabei ein Gap nach dem anderen, so nach 6.250 nun auch bei 6.600 Punkten und verweisen darauf, dass die Kurslücken erst noch geschlossen werden müssen.
In einer solchen Situation, in der es nicht so recht voran gehen will, könnte sich ein sogenanntes Reverse-Capped-Bonus-Zertifikat von Goldman Sachs auf den DAX (GT1L58) anbieten, bei dem die Vorzeichen gegenüber einem entsprechenden Long-Papier genau umgekehrt sind. Deshalb liegt die Barriere bei dem bis September 2013 laufenden Papier oberhalb des aktuellen Kurses bei 8.350 Punkten, was einen Puffer von knapp 25 Prozent bedeutet. Wird diese Marke bis zum Laufzeitende niemals berührt oder überschritten, erzielt der Anleger eine Maximalrendite von mehr als 22 Prozent bzw. gut 19 Prozent p.a. Im anderen Fall verliert er den Bonus und besitzt in der Folgezeit nur noch einen einfachen Short-Tracker, wobei aufgrund des niedrigen Basispreises von 5.000 Punkten eine leichte Hebelwirkung entsteht. Das Aufgeld beträgt aktuell über sieben Prozent.



