Darmstadt (BoerseGo.de) – Der zweitgrößte Softwarehersteller Deutschlands, die Software AG , hat im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlt. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, ging das EBIT um 9 Prozent auf 54,8 Millionen Euro zurück. Experten hatten mit 55 Millionen etwas mehr erwartet. Das Nettoergebnis schrumpfte um 10 Prozent auf 35,9 Millionen Euro. Analysten hatten mit 36,5 Millionen gerechnet. Der Umsatz ging um 7 Prozent zurück und verfehlte mit 254,6 Millionen Euro ebenfalls die Erwartungen von 260 Millionen Euro.
Als Grund für den Rückgang gab die Software-Schmiede Schwierigkeiten an, in den USA mit ihrer Integrationssoftware Fuß zu fassen. Doch im zweiten Halbjahr will Unternehmenschef Karl-Heinz Streiblich auch in Übersee die Trendwende schaffen. „Wir haben dort den Vertrieb stark ausgebaut und neue Leute hingeschickt“, sagte er. In Europa verkaufte sich die Integrationssoftware indes gut – der Umsatz stieg. Das Brot-und-Butter-Geschäft mit Großrechnersoftware blieb zudem stabiler als erwartet und ließ beim Umsatz nur leicht nach.
Streiblich bleibt bei der Jahresprognose 2012, wonach die EBIT-Marge zwischen 23 und 24,5 Prozent liegen soll. Der Umsatz mit der Integrationssoftware soll um 5 bis 15 Prozent zulegen, der Konzernumsatz allerdings stagnieren. Schwankungen zwischen minus und plus 3 Prozent seien möglich.



