New York (BoerseGo.de) – Die US-Investmentlegende George Soros sowie 95 Prominente aus Politik, Unternehmensführung und Wissenschaft haben die Führer der Eurozone dringend aufgefordert, schnell zu handeln, um die in dieser Region schwelende Krise zu beheben. Dabei haben sie betont, dass der Euro nur dann gerettet werden könne, wenn alle 17 Eurostaaten einstimmig handeln. Sie äußerten die Meinung, dass der Euro „weit von Perfektion“ entfernt sei und fügten hinzu, dass die Führer der Eurozone die Fehler der Währung beheben müssten, um nicht zu erlauben, dass das globale Finanzsystem unterminiert oder gar zerstört werde. Die Europäische Schuldenkrise hat auf dem Europäischen Bankensektor zu einem Chaos geführt mit der letztlichen Folge, dass staatliche Rettungsmaßnahmen für eine Reihe von Banken mit Liquiditätsengpässen auf den Weg gebracht werden.
Gleichzeitig mussten die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy Pläne zur Rekapitalisierung europäischer Banken ankündigen, um den vollen Ausbruch einer Bankenkrise zu vermeiden. In dem Schreiben äußerten Soros und 95 Mitunterzeichner ihren Wunsch, dass die Regierungen der Eurozone sich auf die Notwendigkeit einer rechtlich bindenden Vereinbarung einigten, ein gemeinsames Finanzinstitut zu errichten, welches in der Lage sei, Finanzmittle für die Eurozone insgesamt aufzubringen und welche sicherstellen solle, dass die Mitgliedsstaaten bei Finanzdisziplin bleiben.



