Bad Vilbel (BoerseGo.de) – Der Arzneimittelhersteller Stada wird Abschreibungen in Millionenhöhe vornehmen müssen. Konkret handelt es sich um Abschreibungen in Höhe von 97 Millionen Euro vor Steuern und rund 85 Millionen Euro nach Steuern.
Hintergrund für Abschreibung von Forderungen in Serbien ist dem Unternehmen zufolge die sich verschlechternde Lage der serbischen Volkswirtschaft und die Finanzlage des dortigen Gesundheitssystems. Zudem wertete Stada Beteiligungen an serbischen Großhändlern im Volumen von 3,8 Millionen Euro ab.
Trotzdem bekräftigte das Hamburger Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr. Angestrebt wird weiterhin eine Umsatzsteigerung sowie ein Anstieg beim operativen Gewinn (EBITDA) im Jahresvergleich. Stada betonte jedoch, dass die eigenen operativen Geschäfte in Serbien grundsätzlich stabil seien.



