Die Analysten der WGZ Bank haben die Aktien von Telecom Italia mit Verkaufen bestätigt. Das Kursziel liegt bei 1,15 Euro.
Die veröffentlichten Zahlen für 2007, die angekündigte Dividende sowie der Ausblick für 2008 und die folgenden Jahre hätten den Markt enttäuscht, so die Aussage. Der Umsatz in 2007 betrug 31,29 Milliarden Euro. Das EBIT sank um 22,5 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro. Bereinigt lag es bei 6,55 Milliarden Euro. Der Konzern verzeichnete beim Nettoergebnis einen Rückgang von 18,8 Prozent auf 2,45 Milliarden Euro. Als Dividende sollen 0,08 Euro nach zuvor noch 0,14 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Für 2008 stellt der Konzern einen Umsatz von rund 31 Milliarden Euro in Aussicht. Die organische EBITDA-Marge soll bei 38,5 Prozent nach 39,6 Prozent in 2007 liegen. Für die folgenden Jahre wird ein Umsatzwachstum von 1 bis 2 Prozent bei einer EBITDA-Marge von 39 Prozent prognostiziert. Der Konzern habe mit Problemen zu kämpfen. Zum einem liegt eine hohe Verschuldung mit Nettofinanzverbindlichkeiten von 35,7 Milliarden Euro vor. Zum anderen sei der Konzern in einem hohen Maße vom Heimatmarkt abhängig, wo Dreiviertel der Umsätze erzielt werden, welche in der Tendenz sinkend seien. Nennenswerte Wachstumsmärkte habe der Konzern bisher nicht erschließen können, so die Bewertung. Auf Grund der fehlenden Wachstumsperspektive bleibe das Votum daher unverändert bei Verkaufen.



