UBS schreibt 1,4 Mrd. CHF Verlust
Der Konzernverlust in der Berichtsperiode wird mit 1,402 Milliarden CHF ausgewiesen, gegenüber 1,975 Milliarden CHF im ersten Quartal 2009 und 0,395 Milliarden CHF im zweiten Quartal 2008. Verluste auf Verbindlichkeiten trugen mit 1,213 Milliarden CHF zum Verlust bei, Restrukturierungskosten mit 0,582 Milliarden CHF und Wertberichtungen auf Goodwill mit 0,492 Milliarden CHF.
Das verwaltete Vermögen betrug per Ende Juni 2.250 Milliarden CHF, gegenüber 2.182 Milliarden CHF per Ende 2008. Insgesamt verbuchte die Bank Nettoneugeldabflüsse von 16,5 Milliarden CHF bei Wealth Management & Swiss Bank, 5,8 Milliarden CHF bei Wealth Management Americas und 17,1 Milliarden CHF bei Global Asset Management.
Die Kernkapitalquote (Tier 1) wird mit 13,2 Prozent ausgewiesen (Vorquartal: 10,5 Prozent).
Mit den vorgelegten Zahlen hat die Bank die Erwartungen in etwa erfüllt. Wie die Nachrichtenagentur AWP berichtet, hatten Analysten im Vorfeld einen Konzernverlust von 1,466 Milliarden CHF erwartet.
Eine nachhaltige Erholung sieht die UBS in den kommenden Monaten noch nicht, auch wenn sich die Marktverhältnisse im zweiten Quartal laufend verbessert hätten. Die Anleger würden zwar langsam wieder Vertrauen in die Märkte fassen, in den meisten Regionen herrsche aber weiterhin ein rezessives Umfeld, heisst es weiter.



