New York (BoerseGo.de) - Der US-Generikahersteller Watson kann Gerüchten zufolge beim Übernahmeversuch des Schweizer Rivalen Actavis auf eine breite Unterstützung der US-Kreditwirtschaft bauen. Informationen von Reuters nach soll unter anderem die Bank of America Merrill Lynch an der Finanzierung des Kaufs interessiert sein.
Insidern zufolge befinden sich die Übernahmegespräche in einem fortgeschrittenen Stadium. Der Kaufpreis könnte sich auf 4,5 Milliarden Euro belaufen. Watson würde durch den Kauf von Actavis gemäß Informationen des Pharmadaten-Anbieters IMS Health der weltweit viertgrößte Hersteller in der Branche werden.
Watson hatte sich bereits im Jahr 2006 durch den Kauf der US-Rivalen Andrx für 1,9 Milliarden US-Dollar und 2009 durch den Erwerb von der Arrow Group für rund 1,8 Milliarden US-Dollar verstärkt. In der Generika-Branche läuft seit Jahren ein Konzentrationsprozess, da nur auf diesem Weg Skaleneffekte größeren Ausmaßes realisiert werden können.



