Alles beginnt mit der Entwicklung der Währung der Vereinigten Staaten. Sehen wir uns hierzu die Entwicklung des US-Dollarindex an, der als Future an der CME in Chicago gehandelt wird. Er ist repräsentativ für die Entwicklung der US-Valuta gegenüber wichtigen anderen Weltwährungen. Der Index schloss in der vergangenen Woche bei 76,89 Punkten und damit so niedrig wie zuletzt im September 2008:

Sie sehen bis zum Tief im April dieses Jahres bei 71,05 Punkten ist noch Platz. Trotzdem schaffte der Goldpreis ein neues Allzeithoch auf Wochenschlusskursbasis:

Der Goldpreis scheint sich damit aus seiner mittlerweile 18 Monate dauernden Seitwärtskonsolidierung nach oben absetzen zu wollen, und das aus mehreren Gründen:
1) Peking verkauft US-Staatsanleihen und lanciert eigene auf Yuan-Basis
2) Peking erlaubt Handel von physischen Edelmetallen in China (Video auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=PqFpl31UwPI)
3) Peking will eigene Derivate für den Rohstoffhandel entwerfen
4) Hong Kong beordert Goldvorräte aus London zurück
5) CFTC-Ermittlungen könnten Short-Kartell bei Gold und Silber brechen
China ist der größte Gläubiger der USA.




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