• US-Entlassungen im Januar meist überdurchschnittlich

    Donnerstag 02.02.2012, 20:39 Uhr
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    New York (BoerseGo.de) – Der US-Challenger-Report hat heute für den Monat Januar ein gegenüber dem Vormonat höheren Stellenabbau angezeigt. Zugleich fiel der Wert auch schlechter aus als im Vorjahr. Die Arbeitgeber in den USA haben angekündigt, im Januar 53.486 Stellen streichen zu wollen.

    Dies bedeutet einen Anstieg von 28 Prozent gegenüber dem Wert von 41.785 im Dezember. Zuletzt war der Wert im September 2011 mit 115.730 noch höher gewesen. Gegenüber Januar 2011 lag der Wert um 39 Prozent höher. Damals sollten 38.519 Stellen gestrichen werden, was der beste Januar-Wert seit Beginn der Erhebung der Datenreihe war.

    Gewöhnlich ist der Januar historisch gesehen der schwächste Monat des Jahres. Zwischen den Jahren 1993 und 2011 wurden im Schnitt im Januar 101.084 angekündigte Entlassungen gemeldet. Der Oktober ist der zweitschwächste Monat. Im Schnitt wurden im gleichen Zeitraum 82.036 Entlassungen angekündigt.

    „Dieses Jahr wurde im Januar das sechste Jahr in Folge der Wert aus dem Dezember überboten. Zudem war es das elfte Mal in den letzten dreizehn Jahren, dass der Januar-Wert über dem Dezember-Wert lag. Die Daten sind also nicht so schlecht wie sie aussehen“, sagte John A. Challenger von Challenger, Gray & Christmas.

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