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    US: Haus-Zwangsvollstreckungen gehen in Q2 durch die Decke

    von Christoph Huber
    Freitag 25.07.2008, 11:45 Uhr

    Irvine (BoerseGo.de) - Gemäß dem Informationsdienstleister RealtyTrac sind in den USA im zweiten Quartal 2008 die Anträge auf Hausverpfändungen auf Jahressicht um 121 Prozent gestiegen. Gegenüber dem ersten Quartal stellte sich ein Zuwachs von 14 Prozent ein.

    “Obwohl ein großer Teil der Ausfälle durch die steil anziehenden Zwangsvollstreckungsaktivitäten in einigen Bundesstaaten wie Nevada, Kalifornien, Florida, Ohio, Arizona und Michigan getrieben wird, sehen sich die meisten anderen Landesteile mit mindestens den selben Raten konfrontiert”, heißt es von RealtyTrac-CEO James J. Saccacio.

    Im abgelaufenen Quartal endeten 30 Prozent der in Antrag gestellten Zwangsvollstreckungen mit Sachverpfändungen durch Banken. Im ersten Quartal lag die Rate bei 24 Prozent. Dies sei ein Anhaltspunkt, dass sich die Banken der Kreditprobleme durch zunehmende Bereinigung zu entledigen beabsichtigen.

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