New York (BoerseGo.de) - Knapp vor Beginn des Handels in den USA weisen die Futures auf die Wahrscheinlichkeit von höheren Eröffungsverläufen an den New Yorker-Indizes hin. Der Nasdaq-Future gewinnt 0,8 Prozent auf 2.015,50 Punkte. Der S&P-Future legt um 0,6 Prozent auf 1.418 Punkte zu.
Für vorbörsliche Zuversicht sorgt die Meldung über einen Einstieg des arabischen Staatsfonds Abu Dhabi bei der größten US-Bank Citigroup für 7,5 Milliarden Dollar. Der verkaufte Anteil belaufe sich auf bis zu 4,9 Prozent. Durch die Finanzspritze wird nach Ansicht von Experten ein Zeichen für eine mögliche Rückkehr des Vertrauens in den angeschlagenen Bankensektor gesetzt. Die Futures reduzierten jedoch ihre Zugewinne, nachdem CIBC World Markets in einer Analyse eine notwendige Dividendenkürzung durch die Citigroup zur Disposition brachte. Die Aktien der Citigroup fallen vorbörslich um 23 Cents auf 30,47 Dollar.
Zudem halten die Sorgen über die größte Hausmarktrezession in den USA seit 1991 und eine mögliche Erfassung der Gesamtwirtschaft unvermindert an. In Anbetracht der technischen Überverkauftheit des US-Aktienmarktes ist aber eine Erholung als wahrscheinliches Szenario in Betracht zu ziehen. So ist der S&P 500 seit seinem Allzeithoch von 9. Oktober um rund 10 Prozent gefallen.
Ein marktbeeinflussender Impuls könnte sich durch das um 16.00 Uhr zur Veröffentlichung anstehende Verbrauchervertrauen für November ergeben. Der von Bloomberg erhobene Konsens sieht einen Rückgang von 95,6 Punkten im Vormonat auf 91 Punkte vor.




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