• US-Weizen verliert wegen Dürre den Preisvorteil

    Dienstag 03.07.2012, 08:36 Uhr
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    New York (BoerseGo.de) - Die US-Landwirte verlieren beim Weizen aufgrund der schlimmsten Dürre im Mittleren Westen seit mehr als einem Jahrzehnt zunehmend ihren Preisvorteil gegenüber den Erzeugern in Frankreich. Während sich Weizen in Chicago in den vergangenen zwei Wochen um 18 Prozent verteuert hat, legte der Kurs für den französischen Weizen nur um 12 Prozent zu, berichtete Bloomberg.

    Der Aufpreis für Weizen aus Frankreich gegenüber dem US-Weizen betrug gestern noch 5,38 US-Dollar pro Tonne. Am 2. Mai waren es noch deutlich höhere 25,27 US-Dollar gewesen. Alexandre Marie, Analyst bei Offre & Demande Agricole, geht davon aus, dass der Aufpreis in den nächsten Wochen auf 5,00 US-Dollar sinken wird.

    "Die Exporte aus der EU könnten Ausfälle beim US-Weizen ausgleichen. Über 72 Prozent des französischen Weizens soll laut FranceAgriMer in gutem oder sehr gutem Zustand sein, gegenüber 62 Prozent im April und 29 Prozent ein Jahr zuvor. Der Zustand in den USA ist deutlich schlechter“, sagte Nick Higgins von der Rabobank.

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