• Umsatzverlust bei Telekom wegen Trennung von T-Mobile UK

    Donnerstag 04.11.2010, 09:03 Uhr
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    Bonn (BoerseGo.de) - Die Deutsche Telekom hat im dritten Quartal die Erwartungen nur teilweise erzielt. Aufgrund der Dekonsolidierung der britischen Mobilfunksparte T-Mobile UK musste der Konzern eine Umsatzeinbuße auf 15,6 Milliarden Euro von zuvor 16,26 Milliarden Euro verzeichnen. Um diesen Posten bereinigt, stieg der Umsatz leicht um 1 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro an.

    Während das EBITDA im dritten Quartal auf 5,02 Milliarden Euro von 5,53 Milliarden Euro sank, erzielte das Unternehmen ein Ergebnis von 1,03 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte die Telekom nur 959 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet. Das Plus erklärt der Konzern vor allem durch seinen Erfolg am deutschen Mobilfunkmarkt. 

    Der Umsatz im deutschen Mobilfunkgeschäft stieg im dritten Quartal 2010 um 2,3 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA im Mobilfunk erhöhte sich im dritten Quartal um knapp 1 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro. 

    Konzernchef René Obermann zeigt sich mit dem Ergebnis durchweg zufrieden: „Wir liefern ab, was wir versprochen haben. In einem nicht immer einfachen Umfeld haben wir uns mit ordentlichen Ergebnissen behauptet. Sowohl die finanzielle als auch die operative Entwicklung des Konzerns entspricht voll unseren Erwartungen."

    In einem Ausblick bestätigte das Kommunikationsunternehmen seine Zielvorgabe für das Jahr 2010: Es wird ein EBITDA von 20 Milliarden Euro angestrebt. Der Cash-Flow soll mindestens 6,2 Milliarden Euro erreichen. Damit präzisierte der Konzern die Cash-Flow-Vorgabe auf genau diesen Wert.

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