• Wall Street etwas leichter - Griechenland im Fokus

    Montag 06.02.2012, 18:42 Uhr
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    NEW YORK (Dow Jones ) - Nachdem am Freitag noch überraschend starke Daten vom US-Arbeitsmarktdaten für Kursgewinne gesorgt hatten, hat zu Beginn der Woche die Schuldenkrise in der Eurozone die Märkte wieder fest im Griff und sorgt für nachgebende Notierungen. Bis um 18.40 Uhr MEZ verliert der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) 0,3 Prozent bzw 35 Punkte auf 12.827. Der S&P-500 gibt um 0,2 Prozent bzw 2 Punkte auf 1.343 nach. Der Nasdaq-Composite reduziert sich um 0,1 Prozent bzw 4 Punkte auf 2.902.

    "Bei den Gesprächen über eine Umschuldung Griechenlands gibt es nach wie vor keine Einigung, das weckt erneut die Sorgen um einen Staatsbankrott des Landes", so Analysten. Deutschland und Frankreich wollen nach Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Insolvenz Griechenlands nicht hinnehmen, bestehen aber für weitere Finanzhilfen auf Reformen. So wurde eine Einigung mit der Troika als Voraussetzung für neue Hilfen bekräftigt.

    Bei den Einzelwerten fallen Boeing um 1,3 Prozent auf 75,35 Dollar. Laut einem Bericht der Zeitung Seattle Times hat der Flugzeughersteller Fehler beim Zusammenbau von Teilen des Rumpfes bei einigen Langstreckenflugzeugen des Typs Dreamliner festgestellt. Mechaniker von Boeing setzten nun zusätzliche Teile ein, berichtet das Blatt, um die nicht exakt ineinander passenden Baukomponenten zusammen zu fügen.

    Loews fallen um 0,8 Prozent auf 38,32 Dollar. Die Finanz-Holding, zu welcher der Versicherer CNA Financial oder der Diamanten-Förderer Diamond Drilling gehören, hat im vierten Quartal weniger Gewinn gemacht als erwartet. Der Überschuss je Aktie beträgt 0,67 Dollar und liegt somit deutlich unter der Konsensprognose von Analysten von 0,90 Dollar.

    Micron fallen um 2,5 Prozent auf 7,75 Dollar. Die Titel reagieren damit auf den Tod des Unternehmens-CEO. Während des regulären Handels am Freitag waren die Aktien des Chipherstellers ausgesetzt worden; nach Ende der Sitzung gab Micron dann bekannt, dass CEO Steven Appleton bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen war.

    Die Aktien von Eli Lilly reagieren mit einem Abschlag von lediglich 0,4 Prozent auf 39,68 Dollar kaum auf die Nachricht, dass das Unternehmen in diesem Jahr die Gehälter der meisten seiner Beschäftigten einfrieren will. Der Pharmahersteller begründet dies mit finanziellen Belastungen.

    DJG/DJN/ros

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