New York (BoerseGo.de) – Einer Studie der Beratungsfirma Johnson Associates zufolge können die Wall Street-Banker im laufenden Jahr nur noch mit im Schnitt um 0,0 bis 5,0 Prozent höheren Bonuszahlungen rechnen. Im Mai hatten die Experten noch einen Anstieg von 5,0 bis 15,0 Prozent erwartet, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Johnson Associates begründete die Abwärtsrevision bei der Schätzung mit den jüngsten Bankenskandalen wie dem Libor-Skandal, einer im Vergleich zu früheren Jahren eher schwachen Einnahmeentwicklung und einer verstärkten Regulierung des Marktes. Geldhäuser wie Goldman Sachs, Morgan Stanley oder die Bank of America hatten jüngst Sparmaßnahmen aufgrund einer schwächeren Einnahmebasis angekündigt.
Bei JPMorgan Chase kam es zu Milliardenverlusten aufgrund einer Fehlspekulation. Dem US-Aktienhändler Knight Capital Group brachte eine Computerpanne in die Bredouille. Auch britische Banken wie Barclays, HSBC und Standard Chartered seien in den Libor-Zinsskandal verwickelt.



