Paris (BoerseGo.de) – Weizen legt am Dienstag in Paris bereits den zwölften Handelstag in Folge zu – die längste Gewinnstrecke seit Aufnahme des Weizenhandels in der französischen Hauptstadt im Jahr 1999. Grund ist die anhaltende Sorge um die Trockenheit in Südamerika, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.
In Teilen Argentiniens und Brasiliens dürfte die Trockenheit laut Wettervorhersagen AccuWeather Inc. in der ersten Wochenhälfte weiter anhalten und das angebaute Getreide schädigen, hieß es weiter. Auch in Texas, wo sechs Prozent des US-Winterweizens angebaut werden, dürfte es in dieser Woche trocken bleiben, nachdem Regen im Dezember die Situation ein wenig entspannt hatte. In mehr als 80 Prozent des texanischen Bundesstaates herrsche jedoch nach wie vor extreme Trockenheit, so der Wetterdienst.
Der Weizen-Kontrakt zur Auslieferung im März legt an der NYSE Liffe Paris am Dienstag um 1,4 Prozent auf 198 Euro je Tonne zu. In den vergangenen zwölf Handelstagen ist das Getreide damit um insgesamt zwölf Prozent geklettert. 2011 hatten in Paris gehandelter Weizen 23 Prozent verloren – der größte Rückgang in den letzten drei Jahren.



