Das historisch niedrige Zinsniveau dürfte noch einige Zeit anhalten. Wer beispielsweise derzeit am Anleihemarkt auf Papiere mit bester Bonität setzt, verliert real sogar Geld.
Eine Alternative könnten sogenannte strukturierte Anleihen darstellen, bei denen der Anleger wie bei anderen Zertifikaten allerdings das Emittentenrisiko tragen muss, so der „ZertifikateReport“. Ein entsprechendes Papier wird gerade von der RBS emittiert (AA4Q1W) und bietet dem Investor in den ersten beiden Jahren eine feste Verzinsung von attraktiven 3,5 Prozent p.a. In den drei dann noch folgenden Jahren der Laufzeit ist der Kupon flexibel und richtet sich nach dem 3-Monats-EURIBOR (Euro Interbank Offered Rate), einem Durchschnitts-Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander für diesen Zeitraum Geld leihen. Da dieser aktuell nur bei 0,70 Prozent p.a. liegt, eignet sich das Zertifikat insbesondere für Anleger, die nach der Festzinsphase wieder mit steigenden Zinsen rechnen, um direkt davon zu profitieren zu können. In jedem Fall erzielt man mit der neuen Zinsphasenanleihe in den beiden ersten Jahren dank des hohen Kupons eine Überrendite, so das „ZertifikateJournal“. Der Nennbetrag wird bei Laufzeitende im Mai 2017 wieder zu 100 Prozent zurückerstattet.



