Staatsanleihen bester Bonität sorgen derzeit real gesehen nicht einmal mehr für den Kapitalerhalt. Auf der anderen Seite sind Anleihen von Schwellenländern sogenannte High Yield Bonds mit erheblichen Risiken verbunden. Wer dennoch diesen Weg einschlagen möchte, findet bei dem Bankhaus Vontobel laut dem „ZertifikateReport“ noch bis 27. Juli ein Basket-Zertifikat (VT5K48) in der Zeichnung, dass sich gleichgewichtet auf zehn Staats- und Unternehmensanleihen aus den Ländern China, Russland, Türkei, Indonesien, Mexiko und Brasilien bezieht. Die Zinsen liegen dabei zwischen 3,875 Prozent für ein Anleihe-Papier auf die chinesische CNOOC Finance und neun Prozent für eine Anleihe des Zementherstellers CEMEX aus Mexiko.
Das Vontobel-Zertifikat partizipiert an der Wertentwicklung der zugrundeliegenden Anleihen, die nach dem Laufzeitende des Papiers fällig werden, wobei die anfallenden Zinsen in den Basket reinvesiert werden. Allerdings müssen Anleger bei dem Produkt ein Dollarrisiko einkalkulieren, da die Anleihen in der US-amerikanischen Währung denominiert sind, so der „ZertifikateReport“ weiter. Das Zertifikat auf den US-Emerging-Bond-Basket eignet sich deshalb insbesondere für Investoren, die mit einem schwächeren Euro gegenüber dem US-Dollar rechnen. Bei dem viereinhalb Jahre laufenden Produkt wird darüber hinaus eine Management-Gebühr in Höhe von 0,25 Prozent p.a. in Abzug gebracht.



