Auch wenn es derzeit nicht gerade danach aussieht, könnten die Rohstoffpreise laut dem Research-Team der Landesbank Baden-Württemberg in diesem Jahr wieder an den Aufwärtstrend der Jahre 2009 und 2010 anknüpfen. Das geht aus deren „Commodity Yearbook 2012“ hervor. Als Haupttreiber sieht Rohstoff-Experte Dr. Frank Schallenberger das weiterhin solide Wachstum in den Schwellenländern, allen voran in den BRIC-Staaten, die noch immer eine sehr hohe Dynamik entwickeln würden. Dies dürfte sich positiv auf die Nachfrage nach den meisten Commodities auswirken.
Im Einzelnen rechnet man bei der LBBW bis zum Jahresende mit weiter sinkenden Notierungen bei den Energie-Rohstoffen, da sich die politische Lage in Ländern wie Libyen entspannen dürfte. Industriemetalle würden dagegen unter dem starken Konjunktur-Pessimismus leiden und hätten deshalb noch Potential. Wenig Hoffnung auf eine Trendwende macht man dagegen den Goldbullen, nachdem das Edelmetall den starken Preisanstiegen der Vorjahre bereits reichlich Tribut zollen musste. Weitere Einzelheiten zu den altuellen Trends können der Publikation entnommen werden.



