New York (BoerseGo.de) – Die von Japan bezahlten Kursaufschläge auf die Aluminium-Notierungen an der London Metal Exchange (LME) könnten auf ein neues Rekordniveau steigen. Nachdem die Importe Chinas in einem Umfeld mit einer global reduzierten Kapazität wieder größer geworden sind, könnten sich für Asiens größten Importeur saftige Zuschläge ergeben, berichtet Bloomberg.

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    Chinas Importe von Primäraluminium stiegen im März gegenüber dem Vorjahreswert um 177 Prozent auf 63.634 Tonnen. Die Importe lagen in den ersten drei Monaten des Jahres bei 186.241 Tonnen und stiegen um 149 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was die Angebotslage wieder eingeengt hat.

    Der Aufschlag für Japan könnte laut dem japanischen Aluminiumverband in diesem Quartal um mehr als 30 US-Dollar steigen. Damit würde sich je Tonne ein Aufgeld von 115 bis 127 US-Dollar ergeben. Der bisher höchste je gemeldete Aufschlag lag bei 125 bis 130 US-Dollar.

    "Da die Nachfrage wieder zunimmt, haben die japanischen Käufer keine andere Möglichkeit als mehr zu bezahlen, wenn sie die Sicherung der Versorgung gewährleisten wollen“, zitierte Bloomberg Kunio Ishikawa, Leiter des japanischen Aluminiumverbands.

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