New York/ London (BoerseGo.de) – Der amerikanische IT-Konzern Hewlett-Packard hat in der vergangenen Woche seine Zahlen zum ersten Quartal 2011/12 veröffentlicht. Dabei konnten die Gewinneinschätzungen auf bereinigter Ebene geschlagen werden. Der Umsatz fiel dagegen unterhalb der Prognosen aus, der Ausblick enttäuschte. Hewlett-Packard erwartet für das zweite Fiskalquartal ein bereinigtes EPS von 88 bis 91 Cents, während der Markt im Schnitt ein EPS von 95 Cents veranschlagt. Nach Einschätzung der Experten sieht sich Hewlett-Packard von allen Seiten mit Gegenwind konfrontiert.

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Die Analysten der Citigroup belassen in einer aktuellen Studie nach Zahlenbekanntgabe die Titel von Hewlett-Packard vorerst auf "Buy". Die Kollegen von Barclays Capital behalten ihr "Equal weight"-Rating, während die Experten von J.P. Morgan die Anteilsscheine mit "Underweight" bestätigen. Das Kursziel sieht J.P. Morgan nun bei 23,00 US-Dollar statt wie zuvor bei 20,00 US-Dollar. An der EPS-Schätzung für 2012 von 4,02 US-Dollar werde ebenfalls festgehalten.

Konsensmeinung der Finanzhäuser ist, dass sich Investments in das Technologie-Unternehmen derzeit nicht bezahlt machen. Mit Blick auf Hewlett-Packard überwiegt die Meinung, dass das Management aufgrund zu geringer Investitionen in Netzwerke und Services im Vergleich zu anderen Unternehmen ins Hintertreffen geraten ist. Eine Erholung sei in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.