Devisenexperten rechnen derzeit damit, dass die australische Notenbank „Reserve Bank of Australia (RBA)“ bei ihrer Geldpolitik für längere Zeit eine abwartende Haltung einnehmen könnte. Die RBA hatte den Leitzins auf der letzten geldpolitischen Sitzung bei 3,5 Prozent stabil gehalten. Die Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das laufende Jahr wurde von 3,0 auf 3,5 Prozent erhöht. In den Jahren 2013 und 2014 soll die Wirtschaft voraussichtlich um rund 3,0 Prozent wachsen.

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"Die jüngste Rhetorik der RBA deutete darauf, dass es bei der Geldpolitik vorerst keine Anpassungen geben wird. RBA-Gouverneur Glenn Stevens dürfte dies diese Woche vor dem Repräsentantenhaus am 24. August nochmals verdeutlichen. Im Moment erscheint eine abwartende Haltung das Gebot der Stunde“, sagte John Horner, Währungsstratege bei der Deutsche Bank in Sydney gegenüber Bloomberg.

"Der Aussie ist bei 1,04 gegenüber dem US-Dollar ein wenig teuer. Ich glaube aber nicht, dass man groß über Shortpositionen bei dem Währungspaar nachdenken sollte. Ich denke, die Nachrichten aus Europa werden ein wenig besser, was den Aussie stützt“, sagte Sean Callow, leitender Währungsstratege bei Westpac Banking in Sydney.

AUD/USD notiert bei 1,0462. Widerstand liegt bei 1,0850 (Hoch vom 29. Februar) und zuvor bei 1,0615 (Hoch vom 9. August). Die nächste massive Unterstützung liegt bei 1,0170 (Verlaufstief vom 24. Juli).

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.