Mumbai (BoerseGo.de) – Die Monsunzeit in Indien ist bisher so schlecht verlaufen wie seit drei Jahren nicht mehr, was die Baumwoll-Ernte negativ beeinträchtigen wird. Die Niederschläge von Juni bis September betragen in Indien einem Bericht von Bloomberg zufolge normalerweise 70 Prozent der jährlichen Gesamtniederschlagsmenge. Da bisher ungewöhnlich wenig Regen gefallen ist, könnte die Ernte des weltweit zweitwichtigsten Anbaulands für den Rohstoff Schaden nehmen.

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    Die Regenmenge im Bundesstaat Gujarat lag bisher um 81 Prozent unter dem 50-Jahresdurchschnitt. Etwa 50 Prozent der Ernte in Indien wird derzeit von der Dürre bedroht. Die Ernte in Gujarat, der größten Anbauregion des Landes, könnte in der Erntesaison, die am 1. Oktober beginnt, um bis zu 30 Prozent von 12 Millionen Ballen zu je 170 kg vor einem Jahr sinken.

    Laut Hasmukhbhai Raval, dem Vorsitzenden der staatlichen Gujarat-Baumwoll-Föderation, wird die Anbaufläche um mehr als 25 Prozent zurückgehen. In den Jahren 2011 und 2012 wurden noch 3 Millionen Hektar (7,4 Millionen Acres) bepflanzt.

    Laut dem in Großbritannien ansässigen Researchunternehmen Cotlook wird die globale Weltmarktproduktion, die am 1. August begonnen hat, auf 24,878 Millionen Tonnen fallen, nach einem neuen Rekordwert von 26,66 Millionen Tonnen bis zum Ende der Saison, die am 31. Juli endete.

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