New York (BoerseGo.de) - Pimco-Gründer Bill Gross prophezeit in seiner monatlichen Marktanalyse, dass Aktien nicht mehr einen solchen Gewinn generieren werden, wie sie es im Verlauf des letzten Jahrhunderts getan haben. Damit werde der Aktienkult enden, der für die Wall Street im Verlauf von Generationen das Mantra gewesen sei. Die weltweite Abschwächung der Wirtschaft wird das seit dem Jahr 1912 bestehende Muster in Schutt und Asche legen, wonach der Aktienmarkt durchschnittlich einen jährlichen Ertrag von 6,6 Prozent erbracht hat. Auf diese Weise wird der Aktienkult ein Ende finden, der von Professor Jeremy Siegel und seinen Schülern verfochten worden ist, die in dem Glauben waren, dass Aktien mit Ausnahme kurzer Bärenmärkte die verlässlichste Wette seien.

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Gross reiht sich damit in die Zahl der angesehenen Experten ein, die den Aktienmarkt am Ende, wenn nicht sogar schon tot sehen. Er begründet seine Haltung mit dem Argument, dass Aktienerträge oberhalb des Wirtschaftswachstums, wie es seinen Ausdruck in dem Bruttoinlandsprodukt findet, nicht aufrechterhalten werden könne. "Wenn das Bruttoinlandsprodukt nur 3,5 Prozent einer Zunahme von Güter und Dienstleistungen im Jahr hervorbringen kann, wie kann dann ein Segment wie das der Aktienbesitzer so anhaltend auf Kosten anderer (Geldgeber, Arbeiter, Regierung) profitieren?

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Art WKN Strike KO Bid Ask Hebel Fälligkeit
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