Zürich (BoerseGo.de) – Die Brentpreise konnten am Montag leicht ansteigen, nachdem eine Meldung über eine Explosion an der Kirkuk-Ceyhan-Pipeline bekannt geworden war. Bei der Pipeline handelt es sich um die Hauptexportroute für das im Nordirak produzierte Öl, wobei sich die Explosion auf türkischem Gebiet ereignete.

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    Die Rohstoffexperten der Credit Suisse (Research Daily) gehen davon aus, dass dadurch die Brent-Preise nach oben gedrückt werden könnten. Eine Unterbrechung des Ölflusses würde zu geringeren Öllademengen am Exporthafen in Ceyhan führen, so die Erklärung.

    Darüber hinaus rechnen die Experten am Ölmarkt in der laufenden Woche eher mit einer Seitwärtsbewegung. Das Hauptaugenmerk liege diese Woche auf den Monatsberichten der OPEC, IEA und der US-EIA. Die weltweite Ölnachfrage könnte durch die zuletzt schwächeren Wirtschaftsdaten beeinträchtigt werden.