San Jose (BoerseGo.de) - Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im vierten Quartal seinen Gewinn um 56 Prozent gesteigert. Mit einem Überschuss von 0,47 Dollar je Aktie fiel der Gewinn gleichzeitig 2 Cent besser als von den Analysten erwartet aus. Der Umsatz kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf 11,69 Milliarden Dollar, was ebenfalls über den Konsensschätzungen der Analysten von 11,61 Milliarden Dollar liegt. Die Unternehmensführung führt den Gewinnsprung vor allem auf Kosteneinsparungen und die durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen zurück. Während des vierten Quartals hat der Netzwerkriese 108 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Der Konzern aus dem Silicon Valley stellt vor allem Router und Switches her. Die Geräte binden Rechnernetze oder Netzwerksegmente zusammen. Über Jahre hinweg galt Cisco als der Gradmesser für den Zustand der IT-Branche, weil zwei Drittel des Datenverkehrs über die Technik des Konzerns liefen. Zudem ist Cisco vor einiger Zeit ins Geschäft mit Videokonferenz-Systemen und Netzwerkrechnern , den sogenannten Servern, eingestiegen.

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    "Ich freue mich, mitteilen zu können, dass wir unsere vierteljährliche Dividendenzahlung im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013 um 75 Prozent auf 0,14 Dollar je Aktie anheben werden", so CFO Frank Calderoni. Gegenüber dem US-Börsensender CNBC teilte CEO John Chambers mit, dass das Europa-Geschäft weiterhin schleppend verlaufe und sich wahrscheinlich weiter verschlechtern werde bevor es wieder aufwärts gehen wird. Dagegen verlief das Quartal überraschen stark im asiatischen Raum.

    Die Aktie steigt nachbörslich 4,7 Prozent auf 18,16 Dollar.