Frankfurt (BoerseGo.de) - Die Deutsche Bank wird künftig als zusätzlicher Market Maker für ETFs von UBS Global Asset Management agieren. Mit einer entsprechenden Vereinbarung habe man den eigenen Multi-Market-Maker Ansatz erfolgreich erweitert, teilte die UBS mit. Anders als die meisten ETF-Anbieter arbeitet die UBS mit anderen Banken zusammen, um eine hohe Liquidität für ihre ETF-Produkte auch bei großen Volumina zu gewährleisten. Zu den strategischen Market Makern gehören neben der Deutschen Bank auch die Commerzbank und die UBS Investment Bank.

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Market Maker sorgen für Liquidität, indem sie sich verpflichten, während der Börsenzeiten jederzeit verbindliche An- und Verkaufskurse zu stellen. Der Multi-Market-Maker-Ansatz von UBS sorgt für Wettbewerb unter den Market Makern, da diese jeweils eigene Kurse stellen. Dieser Wettbewerb soll einerseits zu engen Spreads, also geringen Unterschieden zwischen Ankauf- und Verkaufskursen und andererseits zu höherer Liquidität führen. "Durch die Ergänzung eines weiteren Market-Makers um die Deutsche Bank können wir unseren Kunden noch engere Spreads und höhere Handelsliquidität bieten", erklärte Clemens Reuter, Leiter UBS ETFs. "Wir sind vom Nutzen dieses Ansatzes für unsere Kunden überzeugt."

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