Frankfurt (BoerseGo.de) - Scheinbar unbeirrt von Rezession, Spekulationen über die Banken oder Schweinegrippe setzt der DAX seine Erholung fort, die im März begann. Manche Anlegern möchten auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung setzen, es geht ihnen aber nicht schnell genug. Diese Anleger möchten gerne mit Hebel investieren, also quasi mit einem Turbo. Das gibt es auch bei ETFs.

    Anzeige

    Der Anbieter Lyxor, eine Tochter des französischen Finanzkonzerns Société Générale Group, hat dazu folgendes Produkt im Köcher:

    Lyxor ETF LevDAX (WKN: LYX0AD, ISIN: LU0252634307)

    Der ETF folgt dem Börsenbarometer LevDAX. Dieser Index wird - wie die ganze DAX-Familie - von der Deutschen Börse AG errechnet wird. Zugrunde liegt der bekannte DAX, der aber hier mit einem Hebel berechnet wird. Im Englischen heißt das, er ist „leveraged“ (gehebelt), daher also der Name LevDAX.

    Der Hebel beträgt den Faktor 2. Das heißt, steigt der DAX um ein Prozent, steigt der LevDAX eben um zwei Prozent.

    Das gilt natürlich auch im umgekehrten Falle. Geht der DAX um ein Prozent zurück, verliert der LevDAX eben 2 Prozent. Das bedeutet, das Produkt eignet sich nur für Anleger, die hohe Risiken eingehen können und dazu auch bereit sind, also Investoren mit guten Nerven.

    Kosten: Die Managementgebühr, die jährlich von der Performance abgezogen wird, beträgt 0,40 Prozent. Der Spread, also die Differenz zwischen Verkaufs- und Rückkaufskurs, macht derzeit 0,12 Prozent aus. Damit ist das Produkt auch für Trader geeignet, die ein hohes Risiko eingehen wollen.