Die Schuldenkrise hat den Markt wieder im Griff. Gegenüber dem US-Dollar ist der Euro auf ein 2-Jahrestief gesunken. Gegenüber dem Aussie fiel der Kurs um Mitternacht auf ein neues Allzeittief. Devisenhändler machten die verschlechterte Marktstimmung für den neuerlichen Kursrückgang der Gemeinschaftswährung verantwortlich.

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Gerüchten zufolge könnte ein Staatsbankrott Griechenlands im September erfolgen. Die "Süddeutsche Zeitung" und "Der Spiegel" berichteten in ähnlicher Weise darüber, dass seitens der Regierungen der Eurozone und des Internationalen Währungsfonds (IWF) möglicherweise keine zusätzlichen Leistungen zur Rettung des Landes mehr aufgebracht werden sollen. Sobald der neue Rettungsschirm ESM voraussichtlich im September seine Arbeit aufnehmen wird, könnte der Euro-Austritt Griechenlands demnach eine Option sein, so die Gerüchteküche.

"Der Euroraum bietet immer neue Spekulationen, welche zum Verkauf der Währung führen“, kommentierte Kengo Suzuki, Devisenstratege bei Mizuho Securities gegenüber Bloomberg die Entwicklung.

EUR/AUD notiert bei 1,1740 und ist in einem scharfen Abwärtstrend unterwegs. Bei 1,1698 liegt das neue Allzeittief. Darunter gibt es keine Unterstützungen mehr. Widerstand liegt bei rund 1,1790 (Hoch von Freitag).

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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