Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" einer Rückkehr zur D-Mark eine kategorische Absage erteilt. Zudem deutete er an, dass ein Zerfall der Währungsunion mit extrem hohen Kosten und Risiken verbunden wäre, die nicht in der Gesamtheit vorhersehbar sind. Daher müsse dies verhindert werden.

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    Unter den aktuellen Bedingungen könne die Währungsunion nicht funktionieren. Es müsse geklärt werden, ob die Fiskalunion gewollt sei. Werde dagegen weiterhin eine nationale Haushaltspolitik in Eigenverantwortlichkeit präferiert, müsse die gemeinschaftliche Haftung eng begrenzt bleiben.

    Deutschland dürfe wegen einer fehlenden Option eines Euro-Austritts aber nicht erpressbar werden. Ein Haftungsumfeld mit einer fehlenden Kontrolle würde die Stabilitätsgrundlagen der Währungsunion aushöhlen, so der Notenbanker.

    EUR/CHF notiert bei 1,2012. Zuletzt gab es am 24. Mai eine größere Kursbewegung als der Kurs bis auf 1,2075 zulegte, wo auch der nächste größere Widerstand liegt. Derzeit handelt der Kurs dennoch auf dem höchsten Niveau seit dem 1. Juni.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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