Der ehemalige Ministerpräsident und Chef des Baukonzerns Bilfinger Berger hat gegenüber der Süddeutschen Zeitung vor einem Ende des Euro gewarnt. Das Zusammenwachsen Europas würde dann auf Null zurückgeworfen werden. Null bedeute aber nicht das Jahr 1990, sondern das Jahr 1945.

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Der europäische Kontinent müsse als Ganzes seinen Weg gehen, da nur so ein Gegengewicht zu China, Indien oder Südamerika aufrecht erhalten werden könne, da der Anteil Europas an der Weltbevölkerung und Weltwirtschaft immer kleiner werden wird.

EUR/CHF verharrt in einer engen Handelsspanne und notiert bei 1,2010. Die Schweizer Nationalbank (SNB) verteidigt die Kursuntergrenze bei 1,2000. Widerstand liegt bei 1,2068, dem Hoch vom 6. August.

Die Interventionen der Schweizer Nationalbank (SNB) haben zu einer Ausweitung der Bilanz auf über 365 Milliarden Franken geführt. Die Schweiz ist mittlerweile einer der größten Gläubiger der Bundesrepublik Deutschland. Sollte der Euro auseinanderbrechen, wäre die Schweiz in einem erheblichen Ausmaß in einer deutschen Nachfolgewährung investiert. Damit würden für die Schweiz erhebliche Risiken bei einem Scheitern des Euro entstehen.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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