Der Preisdruck bei den britischen Erzeugerpreisen hat sich im Juni weiter abgeschwächt. Auf der Inputseite und der Outputseite zeigte sich im Jahresvergleich ein nachlassender Preisdruck. Auch gegenüber dem Vormonat zeigte sich eine solche Entwicklung, berichtete das britische Statistikamt am Freitag.

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    Die Erzeugerpreise (Input) sanken gegenüber dem Vormonat um 2,2 Prozent, nach einem Rückgang um 2,6 Prozent zuvor. Die Ölpreise sanken im Berichtszeitraum um 10 Prozent, was erheblich zu dem Preisrückgang beigetragen hat. Die Inputpreise sanken damit im Jahresvergleich zum ersten Mal seit September 2009. Der Jahreswert könnte nun nach Meinung von Capital Economics bis weit ins nächste Jahr negativ bleiben.

    Die Erzeugerpreise auf der Outputseite sanken um 0,4 Prozent, nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im Vormonat. Im Jahresvergleich gab es ein Plus von 2,3 Prozent, nach zuvor 2,9 Prozent. Die Analysten von Capital Economics erwarten, dass die Jahresrate ab Mitte 2013 negativ werden könnte.

    EUR/GBP notiert bei 0,7968. Unterstützung liegt bei rund 0,7950 (Jahrestief vom 16. Mai). Darunter würde ein weiteres Verkaufssignal entstehen. Widerstand liegt bei 0,8042 (gestriges Hoch).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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