Die britischen Hauspreise sind laut dem Researcher Hometrack im Juli das erste Mal in diesem Jahr überhaupt gefallen. Gegenüber dem Juni gab es ein Minus von 0,1 Prozent, berichtete Bloomberg. Im Juni stagnierten die Preise. Gegenüber dem Juni sanken die Preise in acht von zehn Regionen. London war die einzige Region, in der ein Anstieg registriert wurde. Gegenüber dem Vorjahr sanken die Hauspreise um 0,5 Prozent.

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    Laut Hometrack zieht die britische Rezession den Hausmarkt nach unten, was wiederum negativ auf die Wirtschaft rückwirkt. Die britische Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal um 0,7 Prozent, was der schlechteste Wert seit mehr als drei Jahren war.

    "Die schwächere Nachfrage auf dem Hausmarkt über die Sommermonate war zu erwarten. Jedoch hat die saisonale Abschwächung diesmal schon früher begonnen als üblich. Darin spiegelt sich die wachsende Besorgnis über die britische Wirtschaftsentwicklung wieder“, sagte Richard Donnell, Leiter bei Hometrack.

    EUR/GBP notiert bei 0,7822. Bei 0,7755 hat sich ein Verlaufstief gebildet, das die nächste Unterstützung stellt. Widerstand liegt bei zunächst 0,7950 (Hoch vom 9. Juli) und dann bei 0,8042 (Hoch vom 5. Juli).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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