Die Erzeugerpreise sind in Deutschland im Juli gegenüber dem Vormonat unverändert geblieben. Gegenüber dem Juli 2011 legten die Preise um 0,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Dies ist der niedrigste Wert seit Mai 2010.

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    Der Index der Erzeugerpreise liegt nun bei 117,8 Punkten. Die Basis mit 100 Zählern wurde im Jahr 2005 angesetzt. Im Juni hatte es im Monatsvergleich einen Rückgang um 0,4 Prozent und im Jahresvergleich einen Anstieg um 1,6 Prozent gegeben.

    Der Anstieg der Energiepreise um 1,3 Prozent im Jahresvergleich war maßgeblich für den Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat verantwortlich. Bei den Gebrauchsgütern (+1,7 Prozent) und Investitionsgütern (+1,1 Prozent) ging es im Jahresvergleich ebenso aufwärts. Die Vorleistungsgüter wurden um 0,3 Prozent günstiger.

    Die Verbrauchsgüter (+1,9 Prozent) legten ebenso zu, wobei die Nahrungsmittel im Jahresvergleich um 2,1 Prozent teurer wurden. Zucker (+39,8 Prozent) und Fleisch (ohne Geflügel) mit +4,4 Prozent waren deutlich teurer als im Vorjahr.

    EUR/GBP notiert bei 0,7864. Widerstand liegt bei 0,7962 (Verlaufshoch vom 6. August). Eine massive Unterstützung stellt das Verlaufstief vom 22. Juli bei 0,7755.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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