Der britische Arbeitsmarkt hat im bisherigen Jahresverlauf keine nennenswerten positiven Überraschungen parat gehalten. Die Arbeitslosenquote lag von Dezember bis Februar bei durchschnittlich 8,3 Prozent, wie Daten der britischen Statistikbehörde am Mittwoch zeigen. Im Januar hatte der Wert mit 8,4 Prozent etwas höher gelegen, was die höchste Quote seit dem Jahr 1995 war.

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    Die Erwerbsquote in der Altersgruppe von 16 bis 64 Jahren lag im Zeitraum von Dezember 2011 bis Februar 2012 bei 70,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten im Alter von 16 bis 64 Jahren stieg um 53.000 auf 29,17 Millionen. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 2,65 Millionen Personen (-35.000). Erstmals seit Mai 2011 ist diese Größe wieder gesunken. Die Zahl der gearbeiteten Stunden stieg gegenüber dem Vorjahreswert um 1,1 Prozent und war zugleich gegenüber dem Vormonatswert um 0,2 Prozent rückläufig.

    Die jüngste Zinsentscheidung der britischen Notenbank wurde einstimmig gefällt. Die Entscheidung, dass Anleiherückkaufprogramm unverändert zu belassen, wurde mit 8 zu 1 Stimmen getroffen, wie die Notenbank heute mitteilte. Ein Mitglied der Zentralbank wollte das Volumen auf 350 Milliarden GBP erhöhen.

    EUR/GBP notiert bei 0,8200 und hat nach den schlechten britischen Daten dennoch nachgegeben. Unterstützung liegt bei 0,8069 (Tief vom Juni 2010). Das heutige Tageshoch bei 0,8244 stellt den nächsten Widerstand.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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