Die US-Ratingagentur Egan-Jones hat die Bonität von Großbritannien am Montagabend gesenkt. Die in Konkurrenz zu Moody’s, Fitch und Standard & Poor’s stehende weniger bekannte Agentur senkte das Rating auf „AA-„ von zuvor „AA“. Zudem ist der Ausblick negativ, so dass weitere Herabstufungen möglich sind. Standard & Poor’s und Fitch bewerten Großbritannien derzeit mit „AAA“. Bei Moody’s liegt die Einstufung bei „Aaa“.

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    Großbritannien ist mit seinem massiven Banken-Engagement in Europa nicht immun vor den Problemen des Kontinents, so die Begründung der Bonitätswächter. Das größte Problem sei, dass sich das schwächere Wirtschaftsumfeld auf den Finanzsektor negativ auswirken könnte. Es werde dann schwieriger werden das Defizit zu verringern.

    In London findet am Dienstag wegen des 60-jährigen Thronjubiläums Elizabeth II. kein Aktien-Handel statt. EUR/GBP notiert bei 0,8131. Das Währungspaar hat einen neuen Aufwärtstrend etabliert. Unterstützung liegt bei 0,7967 (Verlaufstief vom 30. Mai). Widerstand liegt bei rund 0,8200 (Hoch vom 1. Mai).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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