In Deutschland haben sich die Einfuhrpreise im Mai im Vergleich gegenüber dem Vormonat abgeschwächt. Gegenüber dem Vorjahr gab es erneut einen Anstieg, was an den hohen Energiepreisen lag, wie das Bundesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte. Die Importpreise fielen gegenüber dem April um 0,7 Prozent, nachdem sie zuvor um 0,5 Prozent gesunken waren. Der Konsens lag bei -0,6 Prozent.

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    Im Jahresvergleich gab es einen Anstieg um 2,2 Prozent, nach 2,3 und 3,1 Prozent in den beiden Vormonaten. Dies war dennoch der geringste Preisauftrieb seit dem Januar 2010. Einen wesentlichen Anteil an dem Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat hatten die um 7,7 Prozent höheren Energiepreise.

    Gegenüber April 2012 verbilligten sich die Energieimporte um 3,7 Prozent, was der stärkste Preisrückgang gegenüber dem Vormonat seit September 2009 war. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im April 2012 nur um 1,4 Prozent über dem Stand von April 2011 und stieg gegenüber dem März 2012 um 0,2 Prozent.

    EUR/JPY notiert bei 99,33. Der nächste größere Widerstand liegt bei 101,60 (Hoch vom 21. Juni). Die nächste große Unterstützung liegt bei 95,52 (Verlaufstief vom 1. Juni).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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