Griechenland soll im Fall eines Austritts aus dem Euroraum weiter Hilfsgelder aus dem Euro-Rettungsfonds EFSF erhalten. Dies sehen Pläne des Bundesfinanzministeriums vor, wie "Spiegel Online" am Sonntag berichtet. Allerdings soll es keine Gelder mehr geben, die in den griechischen Staatshaushalt fließen, sondern nur Mittel, die zur Bedienung der von der EZB gehaltenen Anleihen dienen.

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    Durch dieses Vorgehen sollen Ansteckungseffekte auf andere Euro-Mitglieder, die durch Verluste bei der Zentralbank entstehen könnten, verhindert werden. Laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) soll Griechenland weiterhin Anspruch auf Hilfen aus Brüssel haben, sofern das Land Mitglied in der EU bleibt. Hilfen bei finanzieller Schieflage sollen dann nicht mehr von der Euro-Zone, sondern von allen 27 EU-Mitgliedstaaten finanziert werden.

    EUR/JPY notiert bei 103,07. Seit Anfang April hat der Kurs über 700 Pips nachgegeben. Der nächste größere Widerstand liegt bei 104,50 (mittleres Bollinger Band). Die nächste Unterstützung liegt bei rund 99,20 (Tief vom 1. Februar).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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