Die Rettung der spanischen Großbank Bankia wird offenbar noch teurer als bisher kommuniziert. Nachdem der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos dem Parlament gestern mitteilte, dass die Sanierung der teilverstaatlichten Bank etwa 9 Milliarden Euro kosten soll, berichtet Reuters mittlerweile von 15 Milliarden Euro.

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    Die Nachrichtenagentur berief sich auf einen Finanz-Insider. Demnach soll die Bank die Regierung heute bei der Vorlage eines Restrukturierungsplans um 15 Milliarden Euro bitten. Bankia musste Anfang des Monats aufgrund der hohen Verluste aus dem spanischen Immobilien-Crash teilweise verstaatlicht werden. Die Bank war vor zwei Jahren aus der Fusion von mehreren sich in Schwierigkeiten befindlichen Sparkassen entstanden.

    EUR/JPY notiert bei 99,95. Seit Anfang April hat der Kurs über 900 Pips nachgegeben. Der nächste größere Widerstand liegt bei 102,07 (Hoch vom 22. Mai). Darüber wäre der Abwärtstrend nicht mehr intakt. Die nächste Unterstützung liegt bei rund 97,00 (Tief vom 15. Januar).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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