Der japanische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe liegt Daten von Markit zufolge im Juli noch weiter in der Rezessionszone als im Vormonat. Der Index ist auf 47,9 Punkte gefallen, nach schon schwachen 49,9 Zählern im Juni. Der Wert ist damit der schlechteste seit April 2011, was einem 15-Monatstief entspricht. Der Output und die Auftragseingänge verloren weiter an Dynamik. Die Kosten fielen so deutlich wie zuletzt im November 2009.

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    "Die wirtschaftlichen Bedingungen in Japan haben im Juli eine Wende zum Schlechteren genommen. Der Output, die neuen Aufträge und die Exporte sanken so stark wie seit April 2011 nicht mehr. Der Auftragsbestand ist auch merklich geschrumpft. Dies sind besorgniserregende Entwicklungen angesichts der Schwäche der weltweiten Nachfrage. Positiv war, dass die Input-Preise den zweiten Monat in Folge sanken, was den Druck auf die Margen etwas lindert“, kommentierte Alex Hamilton, Ökonom bei Markit, die Entwicklung.

    EUR/JPY notiert bei 96,09. Die nächste Unterstützung liegt beim neuen Jahrestief bei 94,08 markiert hat. Darunter entsteht ein weiteres Verkaufssignal. Der nächste große Widerstand liegt bei 101,60 (Hoch vom 21. Juni).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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