Die Finanzmarktakteure in der Eurozone sind im August noch etwas pessimistischer geworden und waren zuletzt vor drei Jahren vergleichsweise skeptisch. Allerdings wurden die Konjunkturaussichten erstmals seit längerem wieder etwas positiver gesehen. Der Sentix-Konjunkturindex des gleichnamigen Instituts sank im August um 0,7 auf -30,3 Punkte. Die Prognose von -31,0 Punkten wurde damit leicht überboten.

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Wie die Investmentberatung weiter mitteilte, stieg der Index für die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate um 0,75 Punkte auf -23,3 Zähler, so dass der Wert weiter unter der Nulllinie verharrte. Befragt wurden insgesamt 865 Anleger.

Ähnlich sah es bei der deutschen Konjunktur aus. Das Sentix-Barometer für Deutschland zeigte sich ebenso schwächer, wobei sich die Erwartungen wie beim Index für die Eurozone vom zuvor niedrigen Niveau leicht erholen konnten. Laut dem Sentix-Experten Sebastian Wanke hat das energische Auftreten des EZB-Präsidenten Mario Draghi die Gemütsverfassung unter den institutionellen Investoren etwas aufgehellt.

EUR/USD notiert bei 1,2368. Das Jahrestief bei 1,2034 stellt die nächste große Unterstützung. Unterstützung darunter liegt bei 1,1876 (Verlaufstief vom Juni 2010). Widerstand liegt bei 1,2745 (Hoch vom 17. Juni).

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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