Der von Markit für Deutschland erhobene Einkaufsmanagerindex ist im Juni in der vorläufigen Lesung um 0,8 auf 48,5 Punkte gesunken, was der schlechteste Wert seit Juni 2009 ist. Während es im Dienstleistungssektor noch ein Wachstum gab, blieb das Verarbeitende Gewerbe in der Kontraktion.

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    Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor fiel im Juni auf ein 7-Monatstief von 50,3 Punkten, nach 51,8 Punkten im Vormonat. Die Prognose lag bei höheren 51,7 Punkten. Der Monatsrückgang war der größte, der je gemessen wurde seitdem die Datenerhebung vor 15 Jahren begonnen hat. Der Stellenaufbau ist fast zum Erliegen gekommen

    Für das Verarbeitende Gewerbe wurde ein 3-Jahrestief von 44,7 Punkten gemeldet, nach 45,2 Punkten im Vormonat. Die Prognose von 45,4 Punkten wurde ebenso nicht erreicht. Die Exportaufträge sanken dabei so stark wie seit April 2009 nicht mehr. Der Stellenabbau war der größte seit zweieinhalb Jahren.

    Im Juni waren die ZEW-Konjunkturerwartungen so stark eingebrochen wie seit dem Jahr 1998 nicht mehr. Der Ifo-Index sank zuletzt erstmals seit sechs Monaten wieder, so dass alle wichtigen Konjunkturvorlaufindikatoren damit mittlerweile ein einheitliches Bild zeigen.

    EUR/USD notiert bei 1,2640 rund 35 Pips im Tagesminus. Unterstützung liegt bei 1,2285 (Verlaufstief vom 1. Juni). Widerstand liegt bei 1,2745 (Hoch von Montag).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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