Der EU-Krisengipfel hat dem Euro am Freitag gegenüber dem US-Dollar im fernöstlichen Devisenhandel auf die Sprünge geholfen. Zwischen 4:45 und 5:00 Uhr ging es um über 70 Pips aufwärts. Die Staaten haben sich am Donnerstag auf dem Gipfel, der am Freitag in die zweite Runde geht, auf die wesentlichen Elemente des EU-Wachstumspakets verständigt. Heute soll noch der formelle Beschluss gefasst werden.

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    Grundsätzlich haben sich die EU-Regierungschefs auf ein Wachstumspaket zur Ankurbelung der Konjunktur in Höhe von 120 Milliarden Euro geeinigt. Zudem soll eine zentrale Bankenaufsicht für die Euro-Zone unter der Beteiligung der Europäischen Zentralbank eingerichtet werden. Zugleich werden Maßnahmen gegen die hohen Zinsen auf Staatsanleihen von Ländern wie Italien und Spanien ergriffen. Der Rettungsfonds EFSF soll Banken in Not zukünftig direkt mit Kapital versorgen können, was bisher nicht möglich ist.

    EUR/USD notiert bei 1,2581 und hat das bisherige Wochenhoch überschritten. Unterstützung liegt bei 1,2285 (Verlaufstief vom 1. Juni). Widerstand liegt bei 1,2745 (Hoch vom 17. Juni).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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    DZV5AU 1,41 $ 1,41 $ 11,81 11,82 8,44 04.03.2015
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