Der Euro konnte zum Wochenstart von den jüngsten Spekulationen weiterer Euro-Rettungsaktionen kaum profitieren. Möglicherweise wird die Europäische Zentralbank (EZB) am Sekundärmarkt zukünftig mit „unbegrenzten Mitteln“ agieren, falls die jeweiligen Krisenstaaten ein Hilfegesuch an die Gemeinschaft stellen. Zudem gab es Spekulationen über eine Obergrenze für den Renditeaufschlag gegenüber den deutschen Bundesanleihen, was jedoch von der EZB als Falschmeldung zurückgewiesen wurde.

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Volkswirte befürchten bei umfangreichen Anleihekäufen eine Ausweitung der Geldbasis, was mit steigenden Inflationsrisiken einhergeht. Es sollen nur Anleihen von Ländern gekauft werden, welche den geforderten Reform- und Sparanstrengungen auch nachkommen. Zudem wird bezüglich der EZB-Käufe bemängelt, dass so eine Haftungsgemeinschaft entsteht, die politisch bisher unter anderem von der deutschen Regierung nicht gewünscht war.

Wichtige Daten stehen heute keine an. EUR/USD notiert bei 1,2360. Der Kurs bewegt sich seit zehn Tagen seitwärts in einer Spanne zwischen 1,2243 (Tief vom 10. August 2012) und 1,2386 (Hoch vom 14. August 2012). Unter 1,2243 liegt die nächste Unterstützung bei 1,2167. Über 1,2386 findet sich der nächste Widerstand bei 1,2444.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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Art WKN Strike KO Bid Ask Hebel Fälligkeit
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Call DZ710L 1,2505 $ 1,2583 $ 9,49 9,50 10,54 open end
Call DZ1N9F 1,2127 $ 1,2127 $ 12,23 12,24 8,18 open end
Put DZT3TA 1,6411 $ 1,6411 $ 18,81 18,82 5,32 open end
Put DZ4DDN 1,5062 $ 1,5062 $ 9,03 9,04 11,09 open end
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